Jugendhilfeausschuss positioniert sich gegen Kürzungen – Jugendstadtrat muss nun im Interesse der freien Träger handeln

Letzte Woche hat der Jugendhilfeausschuss in einem einstimmigen Beschluss aller demokratischer Parteien das Jugendamt aufgefordert, zügig zusätzliche Gelder für die Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienförderung einzuplanen. Gleichzeitig beschloss der Jugendhilfeausschuss erhöhte Fördervorschläge für die bezirklichen Projekte und positionierte sich damit erneut gegen die Kürzungsvorschläge des Jugendstadtrats. Die Umsetzung dieser Beschlüsse hängt nun erneut an der Kooperationsbereitschaft des Jugendstadtrats.

Charlotte Steinmetz, Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses:
„Die politische Einigkeit im Jugendhilfeausschuss über Parteigrenzen hinweg ist ein positives Zeichen, dass ein konstruktiver Weg aus dieser Krise möglich ist. Die anhaltende Unsicherheit für die Träger ist eine untragbare Situation, die unsere bezirklichen Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien schwächt. Im Jugendhilfeausschuss können wir nur verbindlich über die uns zur Verfügung stehenden Mittel entscheiden. Mit dem Beschluss am Dienstag sagen wir aber klar: Wir sehen Wege, wie der Jugendstadtrat zusätzliche Gelder einplanen kann, um die im Raum stehenden Kürzungen zumindest abzumildern und wir unterstützen diese Möglichkeiten. Den Weg beschreiten kann aber nur der Jugendstadtrat selbst. Die Verhandlungen müssen jetzt zügig und vor allem zugunsten der Jugendarbeit in unserem Bezirk zu einem positiven Ergebnis geführt werden. Gerade in Treptow-Köpenick ist diese Arbeit von zentraler Bedeutung, um Jugendlichen Sicherheit, verlässliche Räume und echte Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Dafür braucht es die klare Unterstützung seitens des zuständigen Amtes.“

Wir Bündnisgrüne arbeiten aktiv mit und fordern alle Verantwortlichen auf, zusammen zeitnah eine tragfähige Lösung im Sinne der Kinder, Jugendlichen und betroffenen Fachkräfte im Bezirk zu präsentieren.

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