Tourismus für alle sichtbar machen: Bündnisgrüne fordern Kennzeichnung barrierefreier Angebote auf der Webseite des Tourismusvereins

Wer einen Ausflug nach Treptow-Köpenick plant, sollte auf den ersten Blick erkennen können, welche Orte, Veranstaltungen und Unterkünfte barrierefrei zugänglich sind. Genau das fordert die Bündnisgrüne Fraktion im Bezirk mit einem entsprechenden Antrag in der kommenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung. Das Bezirksamt soll sich beim Tourismusverein Treptow-Köpenick schnellstmöglich für die Darstellung barrierefreier Angebote auf dessen Website einsetzen.

Konkret soll auf der Startseite von tkt-berlin.de sichtbar hervorgehoben werden, welche Unterkünfte, gastronomischen Betriebe und Veranstaltungen barrierefrei zugänglich sind. Damit sollen zukünftig entsprechende Angebote für Besucherinnen und Besucher schnell und unkompliziert auffindbar sein. Derzeit fehlen auf der Website des Tourismusvereins Informationen zu barrierefreien Angeboten, obwohl diese gerade im Tourismus ein wachsender Standortvorteil sein können.

„Vor allem vor dem Hintergrund rückläufiger Touristenzahlen sehen wir hier ungenutztes Potenzial. Barrierefreiheit ist kein Extra, sondern Voraussetzung für echte Teilhabe und zugleich eine Chance für den Tourismus in unserem Bezirk“, erklärt Brigitte Sakrzewski, inklusionspolitische Sprecherin der Fraktion.

Das Bezirksamt soll gemeinsam mit dem Tourismusverein zeitnah eine Lösung erarbeiten, um barrierefreie Angebote künftig klar sichtbar und leicht auffindbar zu präsentieren. Ziel ist es, sowohl die Inklusion zu stärken als auch gezielt Gäste anzusprechen, die auf barrierefreie Infrastruktur angewiesen sind.

„Treptow-Köpenick hat enormes touristisches Potenzial. Damit wirklich alle Menschen diese Angebote nutzen können, müssen barrierefreie Möglichkeiten auch klar erkennbar sein“, so Brigitte Sakrzewski weiter.

Hintergrund des Vorstoßes ist das 2025 beschlossene Maßnahmenpaket des Bezirks zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Die Bündnisgrüne Fraktion sieht in der Kennzeichnung barrierefreier touristischer Angebote auf der Webseite einen konkreten Schritt hin zu einem inklusiven Tourismusstandort in Treptow-Köpenick.

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