In Schulnähe befindliche Baustellen sollen zukünftig in Zusammenarbeit mit Schulleitung und Elternschaft verkehrssicherer gestaltet werden. Ein entsprechender Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wurde für die Bezirksverordnetenversammlung am 06. Mai eingebracht. „Wir wollen alle Kräfte bündeln, um Kindern zu jeder Zeit einen sicheren und selbständigen Weg zur Schule zu ermöglichen“, erklärt Jacob Zellmer, Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Bündnisgrünen.
Immer wieder kommt es vor, dass Straßenräume durch Baustellen schwer einzusehen sind. Für viele Zufußgehende und Radfahrende ist die vorgegebene Verkehrsführung häufig unklar und sie geraten dadurch in Gefahr. Vor allem auf Schulwegen muss dies aus Sicht der Bündnisgrünen vermieden werden. Kinder sind den Anforderungen der Verkehrsverhältnisse häufig noch nicht gewachsen. Insbesondere wenn die Verkehrsführung durch Baustellen geändert wird, sind viele Kinder überfordert. Daher verdienen sie in besonderem Maße Aufmerksamkeit und Rücksicht. Die Schulleitung, die Schüler*innen und ihre Eltern kennen die Verkehrssituationen und die potenziellen Gefahrenstellen in der Umgebung ihrer Schule am besten. Daher wollen die Bündnisgrünen, dass sie bei verkehrssichernden Maßnahmen von Baustellen in der näheren Umgebung der jeweiligen Schulen immer einbezogen werden. Sollten dadurch zusätzliche Kosten entstehen, sind diese laut Antrag vom Bauherrn zu tragen.
„Sobald Anträge für die Einrichtung von Baustellen vorliegen, muss das Bezirksamt mit der Schule und der Elternschaftvertretung das Gespräch suchen“, erklärt Jacob Zellmer. „Die Kleinsten und ihre Eltern kennen Gefahrenstellen und Hürden auf dem Schulweg am besten. Dieses Wissen kann zugunsten der Erhöhung der Verkehrssicherheit gezielt genutzt werden. Initiativen wie „Zu Fuß zur Schule“ sollten bei Bedarf ebenfalls in beratender Funktion eingebunden werden.“
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