Grün wachsende Stadt: Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen und soziale Infrastruktur

Bild: © CC0 Creative Commons – Von karlherl/Pixabay (geändert)

Unsere Stadt ist für viele Menschen als Wohn- und Arbeitsort zunehmend attraktiv und so kann Berlin seit einigen Jahren einen stetigen Bevölkerungszuwachs verzeichnen. Dieser Zuzug, aber auch Spekulation, Zweckentfremdung und die vernachlässigte Wohnungspolitik des Senats im vergangenen Jahrzehnt, haben einen deutlich angespannten Wohnungsmarkt zur Folge. Diese Situation führt zu steigenden Mieten. Infolgedessen sehen sich viele Berliner*innen mit geringerem Einkommen einem steigenden Verdrängungsdruck ausgesetzt. Im Jahr 2015 kamen ca. 3.500 vor Krieg und Gewalt Flüchtende in unseren Bezirk und auch jetzt suchen weitere bei uns Zuflucht. Auch diese Menschen brauchen eine lebenswerte und bezahlbare Unterkunft.
Der Wohnungsneubau wird massiv angekurbelt. Unser Bezirk ist derzeit berlinweit Spitzenreiter bei der Erteilung von Baugenehmigungen. Treptow-Köpenick hat im Auftrag des Landes Berlin Potentialflächen für Wohnungsneubau identifiziert. Der Bezirk hat in diesem Zusammenhang auch übergeordnete Leitlinien formuliert. Die Stadtentwicklung wird vor enorme soziale, ökologische, strukturelle, verkehrliche Herausforderungen gestellt und wird dabei den eigenen Leitlinien nicht gerecht. Pläne und Programme, die der Bezirk zum lokalen Klimaschutz oder zur Bewahrung der Landschaft detailliert formuliert hat, werden im Einzelfall, z.B. in Bebauungsplänen, nicht angewandt. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die sozialen und ökologischen Standards in der Bauleitplanung und Stadtentwicklung eingehalten werden und die soziale Infrastruktur – z.B. Kitas, Schulen und außerschulische Angebote – mitwächst. Wir akzeptieren nicht, dass dies auf die lange Bank geschoben wird.
In Treptow-Köpenick gibt es fast sämtliche städtebaulichen Strukturen: vom innerstädtischen Gründerzeitquartier in Alt-Treptow, über Großsiedlungen im Allende-Viertel oder Altglienicke, Oberschöneweide mit seiner denkmalgeschützten Industrielandschaft, die malerische Altstadt Köpenick, Friedrichshagen mit seinem preußischen Vorstadtcharakter bis zum dörflichen Flair von Rahnsdorf oder Müggelheim. Bei der Erhaltung und Weiterentwicklung dieser vielfältigen Strukturen müssen jeweils spezifische Antworten gefunden werden.
Auch die Verkehrsplanung muss auf den Bevölkerungszuwachs und neue Wegebeziehungen reagieren. Mit der steigenden Einwohner*innenzahl steigt auch die Anzahl der Arbeitsplätze, was die Erweiterung von Arbeitsstätten und damit auch weiteren Flächenverbrauch bedeutet.
Für uns bedeutet grünes Wachstum der Stadt auch, dass wertvolle Flächen für Klima-, Landschafts- und Artenschutz, für Freizeit und Erholung dauerhaft von Bebauung freigehalten werden. Brachgefallene Baugebiete müssen vorrangig wieder einer Gewerbe- oder Wohnnutzung zugeführt werden, bevor bisher unbebaute Flächen versiegelt werden. Auch Treptow-Köpenick muss sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen.
Damit unser Bezirk grün wächst – im Interesse aller seiner Bewohner*innen!

 

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